Deployment Precheck
Bevor ein Stack deployed wird, führt ReadyStackGo automatisch einen Deployment Precheck durch. Dabei werden alle Voraussetzungen geprüft, um Probleme zu erkennen, bevor Container entfernt oder neu erstellt werden.
Übersicht
Abschnitt betitelt „Übersicht“| Prüfung | Beschreibung | Schweregrad |
|---|---|---|
| Variable Validation | Sind alle Pflicht-Variablen gesetzt und valide? | Error |
| Existing Deployment | Gibt es bereits ein Deployment mit diesem Stack-Namen? | Warning / Error |
| Image Availability | Sind alle Docker-Images lokal oder remote verfügbar? | Error |
| Port Conflicts | Werden Host-Ports bereits von anderen Containern belegt? | Error |
| Network Availability | Existieren externe Netzwerke, die vom Stack benötigt werden? | Error |
| Volume Status | Existieren bereits Volumes für diesen Stack? | Warning |
Schritt für Schritt: Precheck beim Deployment
Abschnitt betitelt „Schritt für Schritt: Precheck beim Deployment“Schritt 1: Stack im Katalog auswählen
Abschnitt betitelt „Schritt 1: Stack im Katalog auswählen“Öffnen Sie den Stack Catalog und wählen Sie ein Produkt aus. Klicken Sie auf View Details, um die verfügbaren Stacks zu sehen.

Schritt 2: Stack konfigurieren
Abschnitt betitelt „Schritt 2: Stack konfigurieren“Auf der Deploy-Seite konfigurieren Sie Stack Name und Environment Variables. Der Precheck startet automatisch, sobald ein gültiger Stack-Name eingegeben wurde.

Schritt 3: Precheck-Ergebnisse prüfen
Abschnitt betitelt „Schritt 3: Precheck-Ergebnisse prüfen“Das Deployment Precheck Panel erscheint unterhalb der Konfiguration und zeigt die Ergebnisse aller Prüfungen:
- ✓ Grün – Prüfung bestanden
- ⚠ Gelb – Warnung (Deployment möglich, aber Hinweis beachten)
- ✗ Rot – Fehler (Deployment blockiert)

Schritt 4: Re-Check ausführen
Abschnitt betitelt „Schritt 4: Re-Check ausführen“Über den Re-Check Button können Sie die Prüfungen jederzeit erneut ausführen – z.B. nachdem Sie eine Variable geändert oder ein fehlendes Docker-Image gepullt haben.

Schritt 5: Deploy starten
Abschnitt betitelt „Schritt 5: Deploy starten“Wenn alle Prüfungen bestanden sind (keine Fehler), ist der Deploy-Button aktiv. Bei Fehlern wird der Button deaktiviert und Sie müssen die Probleme zuerst beheben.

Prüfungen im Detail
Abschnitt betitelt „Prüfungen im Detail“Variable Validation
Abschnitt betitelt „Variable Validation“Prüft, ob alle als Required markierten Variablen einen Wert haben und ob die Werte den definierten Patterns entsprechen. Jede fehlende oder ungültige Variable wird einzeln als Fehler gemeldet.
Existing Deployment
Abschnitt betitelt „Existing Deployment“Erkennt, ob bereits ein Deployment mit demselben Stack-Namen existiert:
| Status des bestehenden Deployments | Ergebnis |
|---|---|
| Running | Warning – Upgrade-Szenario |
| Installing / Upgrading | Error – Deployment blockiert |
| Failed | Warning – Retry-Szenario |
| Removed | OK – Frische Installation |
Image Availability
Abschnitt betitelt „Image Availability“Prüft für jeden Service, ob das Docker-Image lokal vorhanden ist oder remote gezogen werden kann. Bei privaten Registries wird auch die Authentifizierung geprüft.
Port Conflicts
Abschnitt betitelt „Port Conflicts“Erkennt, ob Host-Ports bereits von laufenden Containern belegt werden. Container, die zum selben Stack gehören (Upgrade-Szenario), werden dabei ausgeschlossen.
Network Availability
Abschnitt betitelt „Network Availability“Prüft, ob externe Netzwerke existieren, die vom Stack benötigt werden. Stack-eigene Netzwerke werden automatisch beim Deployment erstellt.
Volume Status
Abschnitt betitelt „Volume Status“Meldet, ob benannte Volumes bereits existieren:
- Neues Volume → OK (wird beim Deployment erstellt)
- Existierendes Volume bei Upgrade → OK (Daten bleiben erhalten)
- Existierendes Volume bei Neuinstallation → Warning (vorhandene Daten werden wiederverwendet)
Hooks API: Dry Run
Abschnitt betitelt „Hooks API: Dry Run“Der Precheck kann auch über die Hooks API ausgeführt werden, ohne ein tatsächliches Deployment zu starten:
curl -X POST http://rsgo:8080/api/hooks/deploy \ -H "X-API-Key: rsgo_your_key" \ -H "Content-Type: application/json" \ -d '{ "stackName": "my-stack", "stackId": "source:stack:version", "dryRun": true }'Bei dryRun: true wird nur der Precheck ausgeführt und das Ergebnis zurückgegeben. Bei Fehlern antwortet die API mit 422 Unprocessable Entity.
Timeout und Fehlerbehandlung
Abschnitt betitelt „Timeout und Fehlerbehandlung“- Timeout: Der gesamte Precheck hat ein 30-Sekunden-Timeout
- Einzelne Regel-Fehler: Wenn eine einzelne Prüfung fehlschlägt, wird dies als Warning gemeldet – andere Prüfungen laufen weiter
- Docker-Verbindungsfehler: Wird sofort als Error gemeldet
- Precheck-Fehler: Wenn der Precheck selbst fehlschlägt (z.B. Netzwerkprobleme), kann trotzdem deployed werden